1.Einleitungsgespräch:
In einem Einleitungsgespräch wird mit dem Menschen, der aufstellen möchte, eine Absicht herausgearbeitet, damit die Energie gebündelt werden kann:
Welche wiederkehrenden Situationen möchte ich in meinem Leben verändern? Wie wäre es, wenn das verändert wäre?
Diese klare Absicht vertieft die Aufstellung und spannt den Energiebogen weiter.
          2. Wahl und Aufstellung der Stellvertreter:
Bei einer Aufstellung der Ursprungsfamilie werden vom Aufstellenden die (von ihm spontan gewählten) Stellvertreter für die Eltern, Geschwister (event. noch für weitere wichtige Personen) und für sich selbst so im Raum aufgestellt, wie er es spürt.
Sobald die Stellvertreter im Raum stehen, ist das Familien – Feld anwesend, das man sich als morphogenetisches Feld dieser Familie vorstellen kann. In diesem Feld sind alle Informationen der Familie von vielen Generationen gespeichert, ebenso die energetischen und gefühlsmässigen Verbindungen zwischen den lebenden und den verstorbenen Familienmitgliedern.
Die Stellvertreter sind mit dem Familienfeld verbunden und beziehen daraus Informationen, Gefühle und körperliche Befindlichkeiten.
         3. Arbeit mit den Stellvertretern am Familienfeld:
    a) Frage nach ihrem Befinden:
Nun werden die Stellvertreter vom Aufstellungsleiter nach ihrem Befinden gefragt und auch danach, ob und wie sie sich verändern möchten.
    b) Arbeit an der Veränderung:
Oft sucht ein Stelvertreter einen für ihn angenehmeren Platz, was bei den anderen Stellvertretern unterschiedliche Gefühle auslösen kann.
Meistens bewegt sich die Aufstellung in einem Ausprobieren und Reagieren, wobei die Aufgabe des Aufstellungsleiters darin besteht, die Essenz dessen, was die Stellvertreter spüren, zu finden und zu formulieren. Sobald die Energie stockt, wird der Aufstellungsleiter intervenieren durch Herstellen der Ordnung oder durch Einsetzen weiterer Personen wie z. B. Grosseltern, um mit ihnen in der Aufstellung etwas zu lösen usw. Manchmal braucht es die Hilfe von Sätzen, die der Familienordnung entstammen, und die Bert Hellinger zusammengestellt hat, damit die Aufstellung weitergehen kann.
    c) Dauer der Aufstellungsarbeit:
Eine Aufstellung dauert so lange, bis der Energiebogen erschöpft ist.
Fast immer wird eine gute Lösung gefunden.
    d) Ersetzen des Stellvertreters durch die Person, die aufstellt:
Gegen Ende der Aufstellung ersetzt der Leiter den Stellvertreter der aufstellenden Person durch diese selbst.
Nun spürt die Aufstellerin oder der Aufsteller die neue Position in der Familie, die von den Stellvertretern erarbeitet wurde. Das löst in der Regel intensive Gefühle aus.
    e) Beenden der Aufstellung:
Am Schluss der Aufstellung machen alle Stellvertreter einen grossen Schritt aus ihrer Rolle und fühlen sich wieder als sich selbst.
Meistens genügt der Schritt aus der Rolle, doch manchmal braucht es noch ein zusätzliches Ritual. Dies ist meistens der Fall, wenn der Stellvertreter in einer Position steht, die der eigenen Geschichte sehr ähnlich ist, wodurch der Austritt aus der Rolle erschwert wird.
Da wir auf der energetischen Ebene arbeiten, lassen sich aus den vorhandenen Informationen keine Rückschlüsse auf effektive Ereignisse ziehen.
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