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Geschätzte Besucher, Schüler und Interessierte Ruth Stüssi-Schmidhauser ist Ende 2011 verstorben. Sämtliche Kurse wurden abgesagt, die Website soll jedoch noch aufgeschalten bleiben, damit Sie die interessanten Informationen weiterhin für alle Zugänglich sind. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass Anfragen, Anmeldungen und Rückmeldungen nicht mehr bearbeitet werden. Danke für Ihr Verständnis.
Die Schule am Walensee für mehr LebensqualitätNach über 20 Jahren Lehrtätigkeit und therapeutischer Tätigkeit gründete Ruth Stüssi (vormals Ruth Schmidhauser) die Schule ATAFA,um die 4 Ausbildungen, die alle viel Persönlichkeitsstärkung enthalten, unter einem Dach im Modulsystem anbieten zu können. Die Schule ist im Seminarhotel RömerTurm in Filzbach, Kerenzerberg lokalisiert, mit Ausblick
auf den Walensee und die Churfirsten.
Ein Ort zum Wohlfühlen, mit warmer, gelöster Atmosphäre. Lesen von Artikeln aus dem Archiv: 1. Archivsparte wählen 2. Erstellungsdatum des gewünschten Artikels anklicken 3. Die unterstrichene PDF-Datei öffnen Kurse, Seminare, Ausbildungen mit Diplomabschluss
Schulleitung: Ruth Stüssi (vormals Ruth Schmidhauser) |
1.Einleitungsgespräch:
In einem Einleitungsgespräch wird mit dem Menschen, der aufstellen möchte, eine Absicht herausgearbeitet, damit die Energie gebündelt werden kann:
Welche wiederkehrenden Situationen möchte ich in meinem Leben verändern? Wie wäre es, wenn das verändert wäre?
Diese klare Absicht vertieft die Aufstellung und spannt den Energiebogen weiter.
2. Wahl und Aufstellung der Stellvertreter:
Bei einer Aufstellung der Ursprungsfamilie werden vom Aufstellenden die (von ihm spontan gewählten) Stellvertreter für die Eltern, Geschwister (event. noch für weitere wichtige Personen) und für sich selbst so im Raum aufgestellt, wie er es spürt.
Sobald die Stellvertreter im Raum stehen, ist das Familien – Feld anwesend, das man sich als morphogenetisches Feld dieser Familie vorstellen kann. In diesem Feld sind alle Informationen der Familie von vielen Generationen gespeichert, ebenso die energetischen und gefühlsmässigen Verbindungen zwischen den lebenden und den verstorbenen Familienmitgliedern.
Die Stellvertreter sind mit dem Familienfeld verbunden und beziehen daraus Informationen, Gefühle und körperliche Befindlichkeiten.
3. Arbeit mit den Stellvertretern am Familienfeld:
a) Frage nach ihrem Befinden:
Nun werden die Stellvertreter vom Aufstellungsleiter nach ihrem Befinden gefragt und auch danach, ob und wie sie sich verändern möchten.
b) Arbeit an der Veränderung:
Oft sucht ein Stelvertreter einen für ihn angenehmeren Platz, was bei den anderen Stellvertretern unterschiedliche Gefühle auslösen kann.
Meistens bewegt sich die Aufstellung in einem Ausprobieren und Reagieren, wobei die Aufgabe des Aufstellungsleiters darin besteht, die Essenz dessen, was die Stellvertreter spüren, zu finden und zu formulieren. Sobald die Energie stockt, wird der Aufstellungsleiter intervenieren durch Herstellen der Ordnung oder durch Einsetzen weiterer Personen wie z. B. Grosseltern, um mit ihnen in der Aufstellung etwas zu lösen usw. Manchmal braucht es die Hilfe von Sätzen, die der Familienordnung entstammen, und die Bert Hellinger zusammengestellt hat, damit die Aufstellung weitergehen kann.
c) Dauer der Aufstellungsarbeit:
Eine Aufstellung dauert so lange, bis der Energiebogen erschöpft ist.
Fast immer wird eine gute Lösung gefunden.
d) Ersetzen des Stellvertreters durch die Person, die aufstellt:
Gegen Ende der Aufstellung ersetzt der Leiter den Stellvertreter der aufstellenden Person durch diese selbst.
Nun spürt die Aufstellerin oder der Aufsteller die neue Position in der Familie, die von den Stellvertretern erarbeitet wurde. Das löst in der Regel intensive Gefühle aus.
e) Beenden der Aufstellung:
Am Schluss der Aufstellung machen alle Stellvertreter einen grossen Schritt aus ihrer Rolle und fühlen sich wieder als sich selbst.
Meistens genügt der Schritt aus der Rolle, doch manchmal braucht es noch ein zusätzliches Ritual. Dies ist meistens der Fall, wenn der Stellvertreter in einer Position steht, die der eigenen Geschichte sehr ähnlich ist, wodurch der Austritt aus der Rolle erschwert wird.
Da wir auf der energetischen Ebene arbeiten, lassen sich aus den vorhandenen Informationen keine Rückschlüsse auf effektive Ereignisse ziehen.
Machen wir uns Gedanken, wie die Prägung eines Menschen entstehen könnte, realisieren wir, dass diese atmosphärisch stattfinden muss, da sie auf das erste Lebensjahr zurückgeht; und so können wir uns das vorstellen:
Der Säugling ist auf die Präsenz der Mutter angewiesen und auf ihre Freude, mit ihm zu sein. Ihr Lächeln ist es, was ihm Sicherheit und Halt gibt.
Wäre die Mutter z.B. gestresst, könnte sie ihrem Kind die Freude nur begrenzt zeigen, und das hätte zur Folge, dass dieses Kind mindestens Schuldgefühle, vielleicht auch Minderwertsgefühle entwickeln würde, die sich tief in seiner Psyche eingraben müssten.
Der Vater oder andere Bezugspersonen können in dieser frühen Zeit zur Bemutterung beitragen.
Aus den Erlebnissen und Gefühlen des ganz kleinen Kindes entstehen im Laufe des ersten Lebensjahres innere Bilder, die wir Prägung nennen:
Ein inneres Bild für die Mutter, eines für den Vater, eines für die Befindlichkeit des Kindes selber und weitere Bilder für andere Familienmitglieder.
Diese Prägungsbilder sind noch weitere 2 Lebensjahre modifizierbar.
An diese Bilder sind Glaubenssätze gekoppelt, die zusammen mit den Bildern aus der Tiefe der Psyche unser Leben organisieren.
Jedes Kind liebt seine Eltern bedingungslos und fühlt sich schuldig, wenn es den Eltern nicht gut geht, auch wenn das nicht logisch ist.
Ein häufiger Glaubenssatz, der aus den Schuldgefühlen entsteht, ist folgender:
„Ich habe es nicht verdient.“
Mit so einem Glaubenssatz kann sich weder ein dauerhaftes Glück noch ein dauerhafter Erfolg einstellen. Ereignisse werden angezogen und sorgen dafür, dass dem so ist und dass es so bleibt. Dabei spielt es keine Rolle, was wir uns vornehmen.
Als Folge davon verläuft das Leben in entsprechenden Bahnen.
Sobald man etwas ändern möchte, melden sich Schuldgefühle und/oder Aengste.
Wie können wir es ändern?
Wir alle haben schon erlebt, dass wir uns etwas vornehmen, um früher oder später wieder in der alten Erfahrung zu landen.
Die Bilder im Unbewussten sind schlussendlich stärker als unser Wollen.
Ganz extrem zeigt sich das bei den Süchten, welche kompensative Reaktionen auf die vorhandenen Prägungen sind.
Schon lange hat man in der Suchttherapie erkannt, dass hier mit dem Willen und mit dem gesunden Menschenverstand sehr wenig auszurichten ist. Worte und Gedanken greifen kaum in die tiefen Schichten, in denen die Prägungen und die Glaubenssätze angesiedelt sind.
Was in Bildern gespeichert ist, kann nur durch entsprechend tief greifende Arbeiten verändert werden.
Ebenfalls kann dies durch das Leben selbst geschehen, indem man sich darauf einlässt und Erfahrungen sammelt, was jedoch mit langen und oft schmerzhaften Prozessen verbunden ist.
Es gibt Menschen, die mit ihrer mentalen Kraft viele Veränderungen bewirken können. Verdrängen sie dabei ihr wahres Befinden, kann es zu massiven Rückschlägen kommen, da sich die Bilder und Glaubenssätze wieder durchsetzen.
Eine sehr effiziente, tief greifende Arbeit für diese Thematik ist das Aufstellen von Familien.
Sie sehen hier das neue Blog von Astro-Psych.ch. Sie werden hier in der nächsten Zeit immer wieder neue informative Beiträge zu den Themen Psychologie, Astrologie, Astrologische Psychologie, Farbdialog-Therapie, Tarot und Familienstellen finden und vieles mehr.